Ladies Night

(Ganz oder gar nicht)
Stephen Sinclair & Anthony McCarten
 
Deutsch von Annette und Knut Lehmann

Craig PASCAL BREUER
Barry SEBASTIAN GODER
Norman TORSTEN MÜNCHOW
Grahame RUDOLF OTAHAL
Wesley EDUARD BURZA
Gavin DOMINIK MEURER
Jay MARTIN BÖHNLEIN

Regie

Folke Braband

Bühne

Tom Presting

Kostüme

Monika Seidl, Choreografie Angela Hercules-Joseph

Aufführungsrechte:
Hartmann & Stauffacher Verlag, Köln

Eine Produktion des Fritz Rémond Theaters, Frankfurt, in Zusammenarbeit mit der KOMÖDIE IM BAYERISCHEN HOF, München

Ort der Handlung ist eine herunter gekommene englische Industriestadt. Ladies Night handelt von drei Freunden – ohne Arbeit, ohne Plan, ohne Perspektive: Da ist Craig, der jeden Tag ein neues „todsicheres Ding“ am Laufen hat und doch immer nur auf der Flucht ist vor seinen Gläubigern, Barry, ewig abgebrannt, kämpft wie ein Löwe um das Besuchsrecht für seinen kleinen Jungen und der gutmütige Norman hockt tagelang im Pub herum, weil seine Frau von seiner Arbeitslosigkeit noch gar nichts weiß.
Die Drei halten sich mit Gelegenheitsjobs und leeren Zukunftsfantasien über Wasser, bis unter ihren Frauen eines Tages das Chippendales-Fieber ausbricht – da wird plötzlich eine Idee geboren: Sie sind zwar nicht schön – auch nicht mehr ganz jung, aber sie haben einen Plan: Als „Die Wilden Stiere“ bieten sie Männer-Striptease. Doch schon beim ersten Casting – man benötigt schließlich noch Mittänzer - stellt sich die alles entscheidende Frage:  GANZ  ODER  GAR  NICHT  ? !

Die turbulente Komödie überzeugt durch ihre Doppelbödigkeit; sie erzählt auf heitere Weise von einem ungewöhnlichen Kampf ganz gewöhnlicher Menschen gegen Arbeitslosigkeit, Schulden und Tristesse.

Das Stück der neuseeländischen Autoren hatte bereits 1987 in Auckland Premiere und wurde in seinem Heimatland zum erfolgreichsten Theaterstück aller Zeiten. Seinen weltweiten Siegeszug aber trat es erst an mit dem Überraschungserfolg der britischen Filmkomödie Ganz oder gar nicht (The Full Monty, 1997), deren Handlung große Ähnlichkeit mit dem Theaterstück aufweist, obwohl die Autoren nicht am Drehbuch beteiligt waren. Der Film ging trotz seiner vier Oscar-Nominierungen 1997 leer aus, da er sich im selben Jahr gegen Titanic behaupten musste - dafür errang das Bühnenstück in Frankreich den Prix Molière als beste Bühnenkomödie des Jahres 2001.


Pressestimmen

Ein Lacher jagte den nächsten, besonders die ersten unbeholfenen Strip-Versuche sorgten für das Entzücken des überwiegend weiblichen Publikums. Sonntagsanzeiger Meggen

Laut kreischende Frauen, die mit frenetischen Beifallstürmen die Akteure auf der Bühne anfeuerten, versetzten das Pädagogische Zentrum in Meggen in einen absoluten Ausnahmezustand.
Westfalenpost

Jetzt sind die starken Jungs in der Komödie im Bayerischen Hof zu sehen – ein todsicherer Erfolg für das Theater, der in der fetzigen Premiere minutenlang Standing Ovations auslöste. (…) Die spritzigen Dialoge sind mit viel Situationskomik inszeniert, und bis die Choreografie klappt, folgt eine Lachnummer auf die andere.
tz, München

Das Thema – hartgesottene Machos lassen die Hüllen fallen, was sonst weibliche Domäne ist – ist von nicht totzukriegendem Unterhaltungspotenzial, wie soeben festgestellt in Folke Brabands spritzig-temporeicher Bühnen-Inszenierung. Am Ende ein Applausorkan und ein glücklich strahlendes Stripper-Quintett.
Münchner Merkur

Diese 5 sind die schärfsten Stripper Münchens. Das ist wirklich nicht nur was für Frauen, die am Ende wirklich auf ihre Kosten kommen. Auch für die Männer ist es eine Riesengaudi.
Bild München

 

Tourneeorte

März 2012

16.3.  Langenthal in der Schweiz - Stadttheater
17.3.  Kempten - Stadttheater
18.3.  Kempten - Stadttheater
19.3.  Werne - Kolpinghaus
20.3.  Northeim - Stadthalle
21.3.  Gifhorn - Stadthalle
22.3.  Iserlohn - Parktheater
23.3.  Heidenheim - Freie Waldorfschule
24.3.  Bad Kissingen - Kurtheater
25.3.  Singen - Stadthalle
26.3.  Spielfrei
27.3.  Gladbeck - Mathias-Jakobs-Stadthalle
28.3.  Ratingen - Stadttheater
29.3.  Emmerich - Stadttheater
30.3.  Neumünster - Theater in der Stadthalle
31.3.  Buchholz in der Nordheide - Empore

Tourneezeit:
12. März bis 04. April 2012

© Fotos: Komödie im Bayerischen Hof

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